„THE STAGE IS YOURS!“ –
mit Präsentationen begeistern
Präsentationen gehören in vielen Ausbildungsberufen zum Alltag – in der Berufsschule, im Unternehmen, vor Kolleginnen und Kollegen, Kunden oder der Geschäftsführung.
Auch bei Projektarbeiten und praktischen Abschlussprüfungen müssen Auszubildende häufig Ergebnisse verständlich präsentieren und ihre Vorgehensweise überzeugend erläutern.
Viele Azubis sind dabei unsicher: Wie steige ich interessant ein? Wie strukturiere ich meine Inhalte? Wohin mit den Händen? Und wie spreche ich frei, ohne die Folien nur abzulesen?
In diesem praxisnahen Präsentationstraining für Auszubildende und dual Studierende lernen die Teilnehmenden, Präsentationen klar aufzubauen, Inhalte auf den Punkt zu bringen und vor einer Gruppe sicherer aufzutreten. Sie arbeiten mit Storytelling, Körpersprache, Stimme und unterschiedlichen Präsentationsmitteln und erhalten direktes Feedback zu ihrer Wirkung.
Dabei geht es nicht um möglichst aufwendige PowerPoint-Folien. Entscheidend ist, dass die Teilnehmenden ihr Publikum erreichen, verständlich sprechen und ihre Inhalte glaubwürdig und überzeugend vermitteln.
INHALTE
- Präsentationen zielgerichtet vorbereiten
- Inhalte klar strukturieren und auf den Punkt bringen
- Einen interessanten Einstieg und einen klaren Abschluss entwickeln
- Spannungsbogen und Storytelling gezielt einsetzen
- Sicher und überzeugend vor Gruppen auftreten
- Stimme, Körpersprache und Präsenz bewusst nutzen
- Frei sprechen, statt Folien und Moderationskarten abzulesen
- PowerPoint, Flipchart und weitere Präsentationsmittel sinnvoll einsetzen
- Zuhörer aktiv einbeziehen und Aufmerksamkeit halten
- Mit Lampenfieber, Fragen und unerwarteten Situationen umgehen
- Präsentationen in Projektarbeiten und Abschlussprüfungen sicher gestalten
- Praxisübungen und persönliches Feedback
Was hat das Unternehmen davon?
Überzeugende Präsentationen machen Wissen, Ergebnisse und Ideen sichtbar
Die Auszubildenden lernen, fachliche Inhalte verständlich zu strukturieren und adressatengerecht zu vermitteln. Sie gewinnen mehr Sicherheit bei Präsentationen im Unternehmen, vor Kunden und in Prüfungssituationen.
Davon profitiert auch das Unternehmen: Arbeitsergebnisse werden klarer dargestellt, Projektideen überzeugender vertreten und Informationen verständlicher an andere Abteilungen oder Zielgruppen weitergegeben.
Gleichzeitig entwickeln die Auszubildenden wichtige Kommunikations- und Präsentationskompetenzen für ihre weitere berufliche Entwicklung.
Was macht diesen Workshop besonders?
Präsentieren wird praktisch trainiert – nicht nur theoretisch erklärt
Im Mittelpunkt steht nicht die perfekte PowerPoint-Präsentation, sondern die Wirkung vor dem Publikum. Die Auszubildenden beschäftigen sich mit Aufbau, Spannungsbogen, Storytelling, Körpersprache, Stimme und dem gezielten Einsatz verschiedener Präsentationsmittel.
PowerPoint ist dabei nur eine Möglichkeit. Ebenso wichtig sind freies Sprechen, der direkte Kontakt zum Publikum und die Fähigkeit, Inhalte auch mit einem Flipchart oder ganz ohne technische Hilfsmittel verständlich zu vermitteln.
Die Teilnehmenden präsentieren mehrfach selbst, probieren unterschiedliche Techniken aus und erhalten direktes, wertschätzendes Feedback. Dadurch wird die eigene Wirkung unmittelbar erlebbar.
Was schätzen Azubis an diesem Workshop?
Ausprobieren schafft Sicherheit und nimmt die Angst vor dem Präsentieren
Viele Auszubildende starten zurückhaltend in den Workshop, weil sie Präsentationen bisher vor allem mit Nervosität, schulischer Bewertung oder dem Ablesen von Folien verbinden.
Im Workshop dürfen sie verschiedene Präsentationsformen ausprobieren, Fehler machen und eine Präsentation nach dem Feedback noch einmal anders gestalten. Sie erleben, wie bereits kleine Veränderungen bei Haltung, Blickkontakt, Stimme oder Aufbau eine große Wirkung erzielen können.
So wächst im Laufe des Tages häufig nicht nur die Sicherheit, sondern auch der Spaß daran, vor anderen zu sprechen und eigene Ideen sichtbar zu machen.
Zielgruppe
Auszubildende und dual Studierende
Veranstaltungsort
Im Unternehmen oder einem Tagungs- bzw. Schulungszentrum
Durchführung
Tagesworkshop ca. 8 UE (bspw. 9.00 – 16.00 Uhr inkl. Pausen). Maximale Teilnehmerzahl idealerweise bei ca. 12 Personen. Die Workshops bieten wir für Unternehmen im gesamten deutschsprachigen Raum an.
Konditionen
1.500,00 EUR je Workshoptag (zzgl. MwSt. und etwaiger Anreise- und Übernachtungskosten).
Im Preis enthalten sind die Durchführung des jeweiligen Workshops sowie die Teilnehmerunterlagen. Die Bereitstellung der Schulungsräume, Medientechnik, Verpflegung etc. erfolgt durch den Auftraggeber.
Hintergründe, Studien und Praxiswissen
Fürchten Menschen eine Rede wirklich mehr als den Tod?
Die oft zitierte Aussage, Menschen hätten mehr Angst vor einer öffentlichen Rede als vor dem Tod, ist zugespitzt – aber nicht völlig erfunden.
Eine Untersuchung mit 815 Studierenden zeigte: Öffentliches Sprechen wurde häufiger als verbreitete Angst genannt als jede andere Angst, auch häufiger als der Tod. Bei der Frage nach der jeweils größten persönlichen Angst lag allerdings der Tod vor dem öffentlichen Sprechen. Die bekannte Aussage eignet sich deshalb gut als humorvoller Einstieg, sollte aber nicht wörtlich als allgemeingültige Rangliste dargestellt werden.
Eine große US-amerikanische Befragung aus dem Jahr 2024 kam außerdem zu dem Ergebnis, dass sich rund 29 Prozent der Befragten vor öffentlichem Sprechen fürchteten. Damit gehört es weiterhin zu den verbreiteten Ängsten, steht aber keineswegs immer an erster Stelle.
Entscheidend ist für die Ausbildung weniger die Rangfolge als die Wirkung: Wer Angst hat, negativ beurteilt zu werden, spricht häufig zu schnell, liest Folien ab, vermeidet Blickkontakt oder versucht, möglichst schnell fertig zu werden.
Ein Präsentationstraining schafft einen geschützten Rahmen, in dem Auszubildende ausprobieren dürfen, Fehler machen können und erleben, dass Sicherheit vor allem durch Vorbereitung, Übung und konstruktives Feedback entsteht.
Quellen:
Dwyer und Davidson: Is Public Speaking Really More Feared Than Death?, 2012
Chapman University: What Are Americans Really Afraid Of?, 2024
Warum Präsentationserfahrungen aus der Schule auch verunsichern können
Viele Auszubildende haben bereits in der Schule Präsentationen gehalten. Trotzdem starten sie häufig mit großer Unsicherheit in den Workshop.
In meiner Trainingspraxis erlebe ich immer wieder, dass Präsentationen vor allem mit Bewertung verbunden werden: War die Gliederung korrekt? Wurde eine Vorgabe nicht eingehalten? Gab es zu viel Text auf der Folie? Wurde ein Begriff falsch ausgesprochen?
Natürlich gehört eine sachliche Rückmeldung zum Lernen dazu. Wird jedoch hauptsächlich nach Fehlern gesucht, kann der Eindruck entstehen, dass eine Präsentation vor allem eine Situation ist, in der man sich blamieren oder Punkte verlieren kann.
Das führt häufig zu einem sehr vorsichtigen Präsentationsstil:
- möglichst wenig frei sprechen,
- eng an Folien oder Karten bleiben,
- keine ungewöhnlichen Einstiege wagen,
- wenig Kontakt zum Publikum aufnehmen,
- und vor allem keine Fehler riskieren.
Im Workshop wird deshalb nicht nur gefragt, was verbessert werden kann. Ebenso wichtig ist: Was hat bereits funktioniert? Was war verständlich? Wann war das Publikum aufmerksam? Und welche persönliche Stärke kann weiter ausgebaut werden?
Konstruktives Feedback soll nicht das Haar in der Suppe suchen, sondern Orientierung geben und Mut zum nächsten Versuch machen.
Warum sich gute Präsentationen verändert haben
Viele Regeln, die früher als nahezu unumstößlich galten, werden heute deutlich flexibler betrachtet. Eine Präsentation muss nicht mit einer klassischen Gliederungsfolie beginnen. Sie darf mit einer Frage, einer kurzen Geschichte, einem Gegenstand, einem überraschenden Bild oder einer kleinen Aktivierung starten.
Auch PowerPoint ist nicht automatisch das Zentrum einer Präsentation. Je nach Thema können ein Flipchart, ein kurzes Gespräch mit dem Publikum, ein Praxisbeispiel oder eine bewusst reduzierte Visualisierung wirkungsvoller sein.
Entscheidend ist nicht, ob eine Präsentation einem starren Schema folgt.
Entscheidend ist:
- Versteht das Publikum die zentrale Botschaft?
- Ist ein roter Faden erkennbar?
- Wirkt die präsentierende Person glaubwürdig?
- Unterstützen die eingesetzten Medien den Inhalt?
- Bleibt etwas in Erinnerung?
Viele Auszubildende bewegen sich zunächst in dem engen Korridor, den sie aus Schule und Berufsschule kennen. Im Workshop werden sie ermutigt, diesen Rahmen bewusst zu erweitern, kreativ zu werden und einen Präsentationsstil zu entwickeln, der zum Thema, zum Publikum und zur eigenen Persönlichkeit passt.
Dabei bedeutet Kreativität nicht, möglichst viele Effekte einzubauen. Sie bedeutet, Inhalte so zu gestalten, dass Menschen zuhören, verstehen und sich erinnern.
Passende Ausbildungsimpulse
- Die Fehler beim Lernen aus Fehlern
Warum bloße Fehlersuche noch keine gute Lern- und Feedbackkultur schafft – und weshalb konstruktive Rückmeldungen gerade beim Präsentieren Mut zum Ausprobieren fördern. - Das Eis muss dem Azubi schmecken!
Warum nicht die eigenen Vorlieben, sondern die Interessen des Gegenübers entscheidend sind. Genau dieser Perspektivwechsel gilt auch für Präsentationen: Entscheidend ist, was das Publikum erreicht und in Erinnerung behält.
