ALLES EINE FRAGE DER EINSTELLUNG –
Potenziale entfalten, Chancen erkennen und Ideen umsetzen
Wie Menschen denken, beeinflusst, wie sie lernen, handeln und mit Schwierigkeiten umgehen. Gerade in der Ausbildung erleben junge Menschen neue Anforderungen, Rückschläge, kritische Rückmeldungen und Situationen, in denen nicht sofort alles gelingt.
In diesem praxisnahen Workshop zu Mindset, Motivation und Selbstverantwortung für Auszubildende und dual Studierende geht es darum, den Alltag nicht nur zu erleben, sondern aktiv mitzugestalten. Im Mittelpunkt steht die Frage: Welchen Einfluss habe ich selbst, wo brauche ich Unterstützung und welchen nächsten Schritt kann ich gehen?
Die Teilnehmenden setzen sich mit ihren Denk- und Verhaltensmustern auseinander und entwickeln ein besseres Verständnis dafür, wie ihre Einstellung ihr Lernen, Handeln und Dranbleiben beeinflusst. Themen wie Mindset, Selbstwirksamkeit, GRIT, Sinn, Positivität und Serendipität werden praxisnah aufgegriffen und mit konkreten Situationen aus dem Ausbildungsalltag verbunden.
Dabei geht es nicht um oberflächliche Motivationsappelle oder positives Denken um jeden Preis. Schwierigkeiten und äußere Rahmenbedingungen werden nicht ausgeblendet. Der Workshop macht vielmehr deutlich: Entwicklung beginnt dort, wo Menschen ihren eigenen Handlungsspielraum erkennen, Verantwortung für ihr Denken und Handeln übernehmen und bei Rückschlägen nicht vorschnell aufgeben.
Ein kompakter Werkzeugkasten unterstützt die Auszubildenden dabei, Fehler und Herausforderungen zu reflektieren, Chancen bewusster wahrzunehmen und konkrete Ideen in den Alltag zu übertragen.
INHALTE
- Selbstverantwortung: den eigenen Einflussbereich erkennen und Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen
- Mindset: wie Denken, Lernen, Verhalten und persönliche Entwicklung zusammenhängen
- Selbstwirksamkeit: den eigenen Handlungsspielraum erkennen und nutzen
- GRIT: Ausdauer entwickeln und auch bei Schwierigkeiten dranbleiben
- Sinn und Orientierung: warum es einen Unterschied macht, wofür man etwas tut
- Positivität: den Blick erweitern und persönliche Ressourcen bewusster nutzen
- Serendipität: Chancen erkennen, offen bleiben und mehr aus Situationen machen
- Eigene Denk- und Verhaltensmuster reflektieren
- Mit Fehlern, Kritik und Rückschlägen konstruktiv umgehen
- Verantwortung übernehmen, ohne sich für alles verantwortlich zu machen
- Lösungsorientiert denken und konkrete Handlungsmöglichkeiten entwickeln
- Werkzeugkasten für den Alltag: 5-Warum, After Action Review und weitere Reflexionsmethoden
- Persönliche Action Card für den Transfer
- Interaktive Übungen, Selbsttests und Erfahrungsaustausch
Was hat das Unternehmen davon?
Eigenverantwortliche Azubis nutzen ihren Handlungsspielraum bewusster
Die Auszubildenden setzen sich damit auseinander, welchen Einfluss sie auf ihr eigenes Lernen, Verhalten und ihre Entwicklung haben. Sie lernen, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen, notwendige Unterstützung einzufordern und bei Schwierigkeiten nicht vorschnell aufzugeben.
Das fördert Eigeninitiative, Lernbereitschaft und einen konstruktiveren Umgang mit Fehlern, Rückmeldungen und Rückschlägen. Die Teilnehmenden richten ihren Blick stärker auf mögliche Lösungen und nächste Schritte, statt ausschließlich bei Problemen oder äußeren Umständen stehen zu bleiben.
Dabei wird Eigenverantwortung nicht mit Alleinverantwortung verwechselt. Die Auszubildenden sollen Probleme nicht verschweigen oder alles selbst lösen, sondern ihren eigenen Einfluss erkennen und gezielt nutzen.
Was macht diesen Workshop besonders?
Mindset wird kritisch eingeordnet und mit dem Ausbildungsalltag verbunden
Der Workshop geht deutlich über klassische Motivationsappelle oder den Satz „Du musst nur positiv denken“ hinaus. Er verbindet Ansätze zu Mindset, Selbstwirksamkeit, GRIT, Sinn, Positivität und Serendipität mit konkreten Situationen aus Ausbildung und Alltag.
Die Inhalte wurden über längere Zeit weiterentwickelt und greifen Forschung und Impulse unter anderem von Carol Dweck, Angela Duckworth sowie aus der Selbstwirksamkeits- und Positivitätsforschung auf.
Entscheidend ist dabei nicht die Theorie. Die Teilnehmenden prüfen, welche Ansätze ihnen tatsächlich helfen, ihren Handlungsspielraum zu erkennen, Herausforderungen realistischer einzuschätzen und konkrete Schritte umzusetzen.
Was schätzen Azubis an diesem Workshop?
Ungewohnte Ansätze schaffen Aha-Momente und konkrete Ideen
Die Auszubildenden lernen Modelle und Denkansätze kennen, die sie aus klassischen Workshops häufig nicht gewohnt sind. Selbsttests, Übungen und aktuelle Erkenntnisse machen neugierig und regen dazu an, sich intensiver mit den eigenen Denk- und Verhaltensmustern zu beschäftigen.
Viele Teilnehmende erkennen typische Reaktionen bei sich selbst wieder: vorschnelles Aufgeben, das Warten auf Motivation, die Konzentration auf das, was nicht funktioniert, oder das Übersehen eigener Einflussmöglichkeiten.
Gleichzeitig bleibt der Workshop praktisch. Die Auszubildenden entwickeln konkrete Ideen und halten auf ihrer persönlichen Action Card fest, welchen nächsten Schritt sie im Ausbildungsalltag umsetzen möchten.
Zielgruppe
Auszubildende und dual Studierende, die ihre Eigenverantwortung, Motivation und persönliche Entwicklung stärken möchten
Veranstaltungsort
Im Unternehmen oder einem Tagungs- bzw. Schulungszentrum
Durchführung
Tagesworkshop mit circa 8 Unterrichtseinheiten, beispielsweise von 9.00 bis 16.00 Uhr einschließlich Pausen. Die ideale maximale Gruppengröße liegt bei circa 12 Teilnehmenden.
Der Workshop wird als Inhouse-Training für Unternehmen im gesamten deutschsprachigen Raum angeboten.
Konditionen
1.500,00 EUR je Workshoptag (zzgl. MwSt. und etwaiger Anreise- und Übernachtungskosten).
Im Preis enthalten sind die Durchführung des jeweiligen Workshops sowie die Teilnehmerunterlagen. Die Bereitstellung der Schulungsräume, Medientechnik, Verpflegung etc. erfolgt durch den Auftraggeber.
Hintergründe, Studien und Praxiswissen
Warum Mindset keine Wunderformel ist
Die Forschung zum Growth Mindset zeigt: Der Gedanke, Fähigkeiten entwickeln zu können, kann hilfreich sein. Reine Mindset-Botschaften führen aber nicht automatisch zu besseren Leistungen. Entscheidend bleiben Übung, Rückmeldung, Unterstützung und passende Lernbedingungen.
Warum Selbstwirksamkeit wichtiger ist als bloße Motivation
Wer glaubt, durch das eigene Handeln etwas bewirken zu können, bleibt eher dran und sucht eher nach Lösungen. Für Auszubildende bedeutet das: den eigenen Einfluss erkennen, Unterstützung nutzen und konkrete nächste Schritte festlegen.
Warum Dranbleiben nicht blindes Durchhalten bedeutet
GRIT steht für Ausdauer bei langfristigen Zielen. Sinnvoll ist aber nicht, immer nur weiterzumachen. Manchmal braucht es eine andere Strategie, mehr Unterstützung oder ein angepasstes Ziel.
Warum positive Emotionen den Blick erweitern können
Barbara Fredricksons Broaden-and-Build-Theorie zeigt, dass positive Emotionen wie Interesse, Freude oder Zuversicht den Denk- und Handlungsspielraum erweitern können. Es geht dabei nicht um Schönreden, sondern darum, neben Problemen auch Möglichkeiten und Fortschritte wahrzunehmen.
Quellen:
Carol Dweck / Forschung zum Growth Mindset
Albert Bandura / Selbstwirksamkeit
Angela Duckworth / GRIT
Barbara Fredrickson / Broaden-and-Build-Theorie
Passende Ausbildungsimpulse
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Warum Motivation individuell ist und weshalb das, was Ausbilder für attraktiv halten, nicht automatisch auch Auszubildende anspricht. - Die Fehler beim Lernen aus Fehlern
Warum Fehler und Rückschläge allein noch keine Entwicklung auslösen – entscheidend sind Reflexion, Rückmeldung und ein neuer Versuch.
