Effektive Kommunikation mit Auszubildenden für Ausbildungsbeauftragte
Eine erfolgreiche Ausbildung lebt von guter Kommunikation. Ausbildungsbeauftragte stehen dabei vor vielfältigen Gesprächssituationen: Rückmeldungen zum Ausbildungsstand, Lob für Fortschritte, Hinweise auf Defizite oder auch alltägliche Konflikte. Entscheidend ist nicht nur, was gesagt wird, sondern wie.
Der Workshop vermittelt praxisnahes Handwerkszeug für eine klare, wertschätzende und motivierende Gesprächsführung. Dabei verbinden wir klassische Kommunikationsmodelle mit aktuellen Erkenntnissen – etwa den Erwartungen der Generation Z und der Bedeutung des Growth Mindset im Feedbackprozess.
Inhalte
1. Grundlagen der Kommunikation verstehen
- Sender-Empfänger-Modell: Wie Missverständnisse entstehen
- Paul Watzlawick: „Man kann nicht nicht kommunizieren“ – Wirkung auch ohne Worte
- Schulz von Thun: Die vier Seiten einer Nachricht – warum Botschaften unterschiedlich ankommen
- Selbsttest „Vier-Ohren-Modell“: eigene Wahrnehmung prüfen und Wirkung reflektieren
2. Feedback verstehen und nutzen
- Erwartungen junger Menschen an Rückmeldung und Begleitung
- Feedback als Schlüssel für die Entwicklung von Azubis (Johari-Fenster)
- Unterschied: Feedback ≠ Kritik
3. Feedback geben & nehmen
- Regeln für konstruktives Feedback
- Strukturierte Rückmeldung geben
- Das SARA-Modell: typische Reaktionen auf Feedback erkennen
4. Entwicklung durch Feedback fördern
- Fixed und Growth Mindset verstehen
- Wie Formulierungen Denken, Motivation und Verhalten beeinflussen
- Fehler und Rückmeldungen als Lerngelegenheiten nutzen
- Anwendung in typischen Gesprächssituationen
5. Herausfordernde Gespräche führen
- Wenn Azubis unmotiviert wirken oder Regeln missachten
- Alltägliche Konflikte konstruktiv ansprechen
- Gesprächstechniken für kurze, klare und lösungsorientierte Rückmeldungen
6. Beurteilungsgespräche vorbereiten und begleiten
- Beobachtungen im Ausbildungsalltag sammeln und dokumentieren
- Bewertungsbogen sinnvoll einsetzen: Kriterien verstehen und Beobachtungen einordnen
- Gesprächsablauf gestalten: Dialog statt Einbahnstraße – Azubi einbeziehen, Ziele vereinbaren und nächste Schritte festlegen
Was hat das Unternehmen davon?
Die Ausbildungsbeauftragten lernen, Rückmeldungen klarer zu formulieren, schwierige Themen frühzeitig anzusprechen und Gespräche strukturierter vorzubereiten. Das hilft, Missverständnisse zu reduzieren, Erwartungen besser zu klären und Auszubildende gezielter in ihrer Entwicklung zu begleiten.
Was diesen Workshop besonders macht
Der Workshop verbindet bewährte Kommunikationsmodelle mit konkreten Gesprächssituationen aus dem Ausbildungsalltag. Dabei geht es nicht nur um Feedbackregeln, sondern auch um die Frage, wie Rückmeldungen aufgenommen werden, welche Reaktionen sie auslösen und wie daraus ein konstruktiver Dialog entstehen kann.
Viele Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Auszubildenden, Ausbildungsbeauftragten und Unternehmen fließen in die Beispiele und Übungen ein. Deshalb stehen nicht abstrakte Modelle, sondern typische Situationen im Mittelpunkt: Leistungsrückmeldungen, Missverständnisse, Regelverstöße, Konflikte und Beurteilungsgespräche.
Was die Teilnehmenden mitnehmen
Die Teilnehmenden erhalten klare Strukturen und konkrete Formulierungen für unterschiedliche Gesprächssituationen. Sie können Rückmeldungen besser vorbereiten, Beobachtungen nachvollziehbar ansprechen und auch in schwierigen Gesprächen sachlich und handlungsfähig bleiben.
Zielgruppe
Alle, die mit Auszubildenden im Unternehmen arbeiten
Veranstaltungsort
Im Unternehmen oder einem Tagungs- / Schulungszentrum
Durchführung
Tagesworkshop ca. 8 UE (bspw. 9.00 – 16.00 Uhr inkl. Pausen). Maximale Teilnehmerzahl idealerweise bei ca. 12 Personen. Die Workshops bieten wir für Unternehmen im gesamten deutschsprachigen Raum an.
Konditionen
1.750,00 EUR je Workshoptag (zzgl. MwSt. und etwaiger Anreise- und Übernachtungskosten).
Im Preis enthalten sind die Durchführung des jeweiligen Workshops sowie die Teilnehmerunterlagen. Die Bereitstellung der Schulungsräume, Medientechnik, Verpflegung etc. erfolgt durch den Auftraggeber.
