Holger Weber
– Bereit für die Zukunft!

NUR NICHT UNTERKRIEGEN LASSEN –
wertvolle Kompetenzen in schwierigen Zeiten

Eine Auszubildende wächst über sich hinaus

Krisen, Rückschläge und Unsicherheiten lassen sich nicht immer verhindern. Auch junge Menschen erleben Leistungsdruck, Konflikte, Selbstzweifel und persönliche Belastungen.

Entscheidend ist, wie sie damit umgehen, welche Unterstützung sie nutzen und wie es ihnen gelingt, wieder handlungsfähig zu werden.

In diesem praxisnahen Resilienz-Workshop für Auszubildende und dual Studierende beschäftigen sich die Teilnehmenden mit den unterschiedlichen Stellschrauben von Widerstandskraft: unterstützenden Beziehungen, Sinn und Orientierung, der eigenen Bewertung von Situationen, Selbstfürsorge, Selbstwirksamkeit sowie Willenskraft und Dranbleiben.

Dabei geht es nicht um einfache Durchhalteparolen oder darum, Belastungen kleinzureden. Die Auszubildenden setzen sich mit eigenen Erfahrungen auseinander, betrachten schwierige Situationen aus neuen Perspektiven und entwickeln konkrete Ideen, die ihnen im Ausbildungsalltag helfen können.

Der Workshop setzt bewusst präventiv an: Belastungen früher wahrnehmen, eigene Ressourcen stärken, Unterstützung annehmen und Warnsignale ernst nehmen. Er ist keine Therapie und ersetzt keine professionelle psychologische oder medizinische Hilfe.

INHALTE

  • Resilienz verstehen: Was hilft Menschen, schwierige Zeiten zu bewältigen?
  • Persönliche Vorbilder und ihre Strategien im Umgang mit Rückschlägen
  • Beziehungen und Unterstützung: Wer und was gibt mir Halt?
  • Sinn und Orientierung: Wofür lohnt es sich, dranzubleiben?
  • Denken und Bewerten: Situationen aus einer anderen Perspektive betrachten
  • Energie und Selbstfürsorge als Grundlage von Widerstandskraft
  • Eigene Belastungen und Warnsignale bewusster wahrnehmen
  • Selbstwirksamkeit: Was kann ich selbst beeinflussen und verändern?
  • Rückschläge und Fehler konstruktiv einordnen
  • Mit Willenskraft Ziele verfolgen und Wege anpassen
  • Eigene Abbruchpunkte erkennen
  • Rechtzeitig Unterstützung suchen und annehmen
  • Praktische Übungen, Selbstreflexion und Erfahrungsaustausch

Was hat das Unternehmen davon?

Gestärkte Auszubildende bleiben auch in schwierigen Phasen eher handlungsfähig

Die Auszubildenden setzen sich bewusst damit auseinander, wie sie mit Belastungen, Rückschlägen und schwierigen Situationen umgehen. Sie lernen, eigene Ressourcen besser zu erkennen, Unterstützung anzunehmen und auch in herausfordernden Phasen nach nächsten Schritten zu suchen.

Das kann dazu beitragen, Überforderung früher wahrzunehmen, Probleme rechtzeitig anzusprechen und konstruktiver mit Fehlern, Kritik oder Misserfolgen umzugehen.

Der Workshop entbindet Unternehmen nicht von ihrer Fürsorgepflicht. Er stärkt jedoch die Fähigkeit der Auszubildenden, eigene Belastungsgrenzen bewusster wahrzunehmen und Hilfe nicht erst dann zu suchen, wenn eine Situation bereits eskaliert ist.

Was macht diesen Workshop besonders?

Resilienz wird nicht mit Härte oder bloßem Durchhalten verwechselt

Der Workshop geht deutlich über allgemeine Resilienz-Tipps hinaus. Widerstandskraft bedeutet nicht, alles auszuhalten, Gefühle zu verdrängen oder Schwierigkeiten allein bewältigen zu müssen.

Die Auszubildenden beschäftigen sich intensiv mit persönlichen Erfahrungen, eigenen Belastungen und konkreten Möglichkeiten, besser mit schwierigen Situationen umzugehen. Dabei gilt von Anfang an: Jeder kann sich beteiligen, niemand muss persönliche Erfahrungen teilen.

Gerade diese Freiwilligkeit schafft häufig eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre. Viele Erfahrungen aus der Arbeit mit Auszubildenden und Unternehmen fließen ebenso ein wie aktuelle Erkenntnisse zu Resilienz, Selbstwirksamkeit, sozialer Unterstützung und Selbstfürsorge.

Was schätzen Azubis an diesem Workshop?

Offener Austausch zeigt: Mit Belastungen ist niemand allein

Viele Auszubildende erleben, dass andere ähnliche Sorgen, Zweifel oder schwierige Phasen kennen. Sie können eigene Erfahrungen einbringen, müssen dies aber nicht, und entscheiden selbst, wie weit sie sich öffnen möchten.

Die offene und respektvolle Atmosphäre ermöglicht häufig persönliche Gespräche und einen ehrlichen Austausch. Gleichzeitig bleiben die Inhalte praktisch: Die Teilnehmenden nehmen konkrete Gedanken und Werkzeuge mit, die ihnen im Umgang mit Belastungen, Rückschlägen und Unsicherheiten helfen können.

Besonders wichtig ist die Botschaft: Stärke bedeutet nicht, alles allein schaffen zu müssen. Auch das rechtzeitige Ansprechen von Problemen und das Annehmen von Unterstützung sind Ausdruck von Selbstverantwortung.

Zielgruppe

Auszubildende und dual Studierende

Veranstaltungsort

Im Unternehmen oder einem Tagungs- bzw. Schulungszentrum

Durchführung

Tagesworkshop ca. 8 UE (bspw. 9.00 – 16.00 Uhr inkl. Pausen). Maximale Teilnehmerzahl idealerweise bei ca. 12 Personen. Die Workshops bieten wir für Unternehmen im gesamten deutschsprachigen Raum an.

Konditionen

1.500,00 EUR je Workshoptag (zzgl. MwSt. und etwaiger Anreise- und Übernachtungskosten).

Im Preis enthalten sind die Durchführung des jeweiligen Workshops sowie die Teilnehmerunterlagen. Die Bereitstellung der Schulungsräume, Medientechnik, Verpflegung etc. erfolgt durch den Auftraggeber.

Zurück zur Übersicht / Anfrageformular


Hintergründe, Studien und Praxiswissen

Psychische Belastungen bei Jugendlichen bleiben hoch

Aktuelle Erhebungen zeigen, dass viele junge Menschen unter Erschöpfung, Ängsten und psychosomatischen Beschwerden leiden. Im DAK-Präventionsradar 2024 berichteten mehr als die Hälfte der befragten Schulkinder von Erschöpfung.Drei Viertel gaben an, Ängste im Zusammenhang mit aktuellen Krisen zu erleben.

Auch die deutsche HBSC-Auswertung zeigt einen deutlichen Handlungsbedarf: Etwa die Hälfte der Mädchen und ein Drittel der Jungen berichten von mehreren psychosomatischen Beschwerden wie Niedergeschlagenheit, Nervosität, Schlafproblemen oder Kopfschmerzen. Die Werte sind im Zeitverlauf gestiegen.

Diese Zahlen bedeuten nicht, dass alle jungen Menschen psychisch erkrankt sind. Sie zeigen aber, wie wichtig es ist, Belastungen früh wahrzunehmen und Kompetenzen für den Umgang mit schwierigen Phasen zu stärken.

Ängste haben besonders bei jungen Frauen zugenommen

Der DAK-Kinder- und Jugendreport zeigt für 15- bis 17-jährige Mädchen einen deutlichen Anstieg diagnostizierter Angststörungen. Im Jahr 2024 wurden 66,5 von 1.000 Mädchen wegen einer Angststörung ambulant oder stationär behandelt. Das waren 53 Prozent mehr als 2019.

Ein Workshop kann eine Angststörung nicht behandeln. Er kann aber früher ansetzen: Belastungen ernst nehmen, eigene Ressourcen erkennen, Unterstützung nutzen und Warnsignale nicht verdrängen.

Resilienz bedeutet nicht, alles allein auszuhalten

Widerstandskraft entsteht nicht nur durch Willenskraft. Unterstützende Beziehungen, Selbstwirksamkeit, Orientierung und die Fähigkeit, rechtzeitig Hilfe anzunehmen, sind mindestens ebenso wichtig.

Der Workshop vermittelt deshalb keine Durchhalteparolen. Die Auszubildenden setzen sich damit auseinander, was ihnen Halt gibt, was sie selbst beeinflussen können und wann sie Unterstützung benötigen. Bei anhaltenden oder schweren psychischen Beschwerden braucht es professionelle medizinische oder psychotherapeutische Hilfe.

Quellen:
DAK-Gesundheit:Präventionsradar 2024 – Mehr als die Hälfte der Schulkinder sind erschöpft
Robert Koch-Institut: Subjektive Gesundheit und psychosomatische Beschwerden von Kindern und Jugendlichen
DAK-Kinder- und Jugendreport: Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen

Passende Ausbildungsimpulse

  • Was Azubis um den Schlaf bringt
    Warum Schlafprobleme nicht vorschnell nur dem Smartphone zugeschrieben werden sollten und welche Rolle Sorgen, Belastungen und ungeklärte Schwierigkeiten spielen.
  • Das Azubi-Leben ist vorbei. War es das jetzt?
    Warum der Übergang von der Schule in die Ausbildung auch mit Verlusten, Unsicherheiten und einer völlig neuen Lebenssituation verbunden sein kann.

Weitere passende Azubi-Workshops

 
Instagram
LinkedIn