Holger Weber
– Bereit für die Zukunft!

JETZT GEHT’S LOS –
Start-Workshop für neue Auszubildende

Die neuen Auszubildenden werden im Unternehmen herzlich empfangen

Mit dem Start in die Ausbildung beginnt ein neuer Lebensabschnitt – spannend, aber auch herausfordernd. 

Neue Auszubildende müssen sich im Unternehmen orientieren, Erwartungen verstehen, Regeln kennenlernen und ihren Platz im Team finden. Gerade in den ersten Tagen und Wochen entstehen deshalb viele Fragen und Unsicherheiten.

Der Start-Workshop begleitet Azubis und dual Studierende beim Übergang von der Schule in das Berufsleben. Die Teilnehmenden erfahren, was Unternehmen, Ausbilder:innen und Vorgesetzte von ihnen erwarten, wie sie im Ausbildungsalltag sicher auftreten und wie sie von Anfang an Verantwortung für ihre eigene Ausbildung übernehmen können.

Der praxisnahe Inhouse-Workshop unterstützt das Onboarding neuer Auszubildender, schafft Orientierung und stärkt Selbstvertrauen, Kommunikation und Eigeninitiative. So entsteht eine gute Grundlage für einen erfolgreichen Ausbildungsstart.

INHALTE

  • Die ersten Tage und Wochen in der Ausbildung erfolgreich gestalten
  • Erwartungen an neue Auszubildende verstehen
  • Die eigene Rolle im Unternehmen finden
  • Sicheres Auftreten gegenüber Ausbilder:innen, Vorgesetzten und Kolleg:innen
  • Rechte und Pflichten in der Ausbildung kennen
  • Schriftliche und mündliche Kommunikation: E-Mail, Telefon und persönliche Gespräche
  • Effektiv lernen am Arbeitsplatz und neue Aufgaben selbstständig angehen
  • Typische Situationen und Unsicherheiten zum Ausbildungsbeginn
  • Zusammenarbeit im Team und Verhalten im Ausbildungsalltag
  • Gruppenarbeiten und Praxisübungen

Was hat das Unternehmen davon?

Ein guter Ausbildungsstart erleichtert Orientierung und Zusammenarbeit

Die Auszubildenden erhalten Orientierung für die ersten Tage und Wochen im Unternehmen. Sie verstehen besser, was von ihnen erwartet wird, gewinnen Sicherheit in ihrer neuen Rolle und können sich schneller im Ausbildungsalltag zurechtfinden.

Ein strukturierter Azubi-Start unterstützt das betriebliche Onboarding, beugt Missverständnissen vor und schafft eine gemeinsame Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Auszubildenden, Ausbildungsbeauftragten und Ausbilder:innen.

Was macht diesen Workshop besonders?

Reale Situationen statt allgemeiner Tipps zum Ausbildungsbeginn

In den Workshop fließen viele Erfahrungen aus dem direkten Austausch mit Auszubildenden, Ausbilder:innen und Unternehmen ein.

Mit einem externen Trainer können viele Fragen offener angesprochen werden als gegenüber dem eigenen Ausbilder oder Vorgesetzten.

Gleichzeitig sorgen Gruppenarbeiten, Übungen und der Austausch untereinander für eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Die neuen Auszubildenden lernen sich besser kennen, bringen eigene Erfahrungen ein und entwickeln gemeinsam Ideen für einen erfolgreichen Start in die Ausbildung.

Was schätzen Azubis an diesem Workshop?

Offene Fragen, praktische Übungen und Austausch mit anderen Azubis

Mit einem externen Trainer können viele Fragen offener angesprochen werden als gegenüber dem eigenen Ausbilder oder Vorgesetzten. 

Gleichzeitig sorgen Gruppenarbeiten, Übungen und der Austausch untereinander für eine angenehme Arbeitsatmosphäre, in der die Teilnehmenden aktiv mitarbeiten und auch Spaß haben.

Zielgruppe

Neue Auszubildende und dual Studierende zu Beginn ihrer Ausbildung beziehungsweise ihres dualen Studiums

Veranstaltungsort

Im Unternehmen oder in einem Tagungs- bzw. Schulungszentrum

Durchführung

Tagesworkshop mit circa 8 Unterrichtseinheiten, beispielsweise von 9.00 bis 16.00 Uhr einschließlich Pausen. Die ideale maximale Gruppengröße liegt bei circa 12 Teilnehmenden. 

Der Start-Workshop wird als Inhouse-Workshop für Unternehmen im gesamten deutschsprachigen Raum angeboten.

Konditionen

1.500,00 EUR je Workshoptag (zzgl. MwSt. und etwaiger Anreise- und Übernachtungskosten).

Im Preis enthalten sind die Durchführung des Workshops und die Teilnehmerunterlagen. Schulungsraum, Medientechnik und Verpflegung werden durch den Auftraggeber bereitgestellt.

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Hintergründe, Studien und Praxiswissen

Gut zwei Drittel der Vertragslösungen erfolgen im ersten Ausbildungsjahr

Der Start in die Ausbildung ist eine besonders sensible Phase. Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 159.024 Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst. Nach den aktuellen Zahlen des Bundesinstituts für Berufsbildung erfolgten 34,7 Prozent dieser Vertragslösungen bereits während der Probezeit. Weitere 32,9 Prozent fanden nach der Probezeit, aber noch innerhalb der ersten zwölf Monate nach Ausbildungsbeginn statt.

Damit entfielen insgesamt 67,6 Prozent – also gut zwei Drittel aller vorzeitigen Vertragslösungen – auf das erste Jahr der Ausbildung. Die bundesweite Vertragslösungsquote lag 2024 bei 29,7 Prozent.

Dabei ist eine vorzeitige Vertragslösung nicht automatisch ein endgültiger Ausbildungsabbruch. Viele Jugendliche wechseln den Ausbildungsbetrieb oder beginnen eine andere Ausbildung. Dennoch zeigen die Zahlen deutlich, wie entscheidend die ersten Wochen und Monate für Orientierung, Zusammenarbeit und gegenseitige Erwartungen sind. Das BIBB weist darauf hin, dass etwa die Hälfte der Betroffenen relativ zeitnah erneut einen dualen Ausbildungsvertrag abschließt.

Ein strukturierter Ausbildungsstart kann nicht jede Vertragslösung verhindern. Er kann aber dazu beitragen, Erwartungen frühzeitig zu klären, Unsicherheiten anzusprechen und den neuen Auszubildenden Sicherheit für den betrieblichen Alltag zu geben.

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026, Daten für das Berichtsjahr 2024.

Warum Jugendliche mit unterschiedlichen Startvoraussetzungen beginnen

Neue Auszubildende bringen sehr unterschiedliche schulische, persönliche und soziale Erfahrungen mit. Nicht alle hatten bisher die gleichen Möglichkeiten, Selbstorganisation, zuverlässiges Arbeiten, professionelle Kommunikation oder den Umgang mit Konflikten praktisch zu erlernen.

Auch Betriebe berichten von wachsenden Herausforderungen. In der DIHK-Ausbildungsumfrage 2025 wurden unter anderem Defizite beim Arbeits- und Sozialverhalten, bei der Belastbarkeit, bei Deutschkenntnissen sowie bei mathematischen Grundfertigkeiten genannt. Von den Unternehmen mit Besetzungsproblemen erklärten 73 Prozent, keine passenden Bewerberinnen und Bewerber gefunden zu haben.

Dabei geht es nicht darum, einer ganzen Generation mangelnde Ausbildungsreife zu unterstellen. Vielmehr müssen Unternehmen heute stärker damit rechnen, dass Jugendliche betriebliche Erwartungen, Arbeitsweisen und Umgangsformen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen kennenlernen.

Auch der Kriterienkatalog der Bundesagentur für Arbeit macht deutlich, dass Ausbildungsreife weit mehr umfasst als Schulnoten. Dazu gehören unter anderem Kommunikations- und Kritikfähigkeit, Selbstorganisation, Teamfähigkeit, Umgangsformen, Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit.

Ein Start-Workshop schafft einen gemeinsamen Ausgangspunkt: Erwartungen werden verständlich gemacht, wichtige Verhaltensweisen besprochen und typische Situationen aus dem Ausbildungsalltag praktisch bearbeitet.

Quellen:
Deutsche Industrie- und Handelskammer – Ausbildungsumfrage 2025
Bundesagentur für Arbeit – Kriterienkatalog zur Ausbildungsreife

Ein guter Start kann die gesamte Ausbildung positiv beeinflussen

Die ersten Wochen prägen, wie Auszubildende ihren Betrieb, ihre Ansprechpartner und ihre eigene Rolle wahrnehmen. Wer Erwartungen versteht, sich im Team willkommen fühlt und bei Fragen weiß, an wen er sich wenden kann, gewinnt schneller Sicherheit im Ausbildungsalltag.

Ein guter Ausbildungsstart besteht deshalb nicht nur aus einer Begrüßung am ersten Tag. Klare Ansprechpartner, verständliche Regeln, regelmäßiges Feedback und der Austausch mit anderen Auszubildenden können dazu beitragen, Unsicherheiten früh zu erkennen und Missverständnisse zu vermeiden.

Gerade weil gut zwei Drittel aller vorzeitigen Vertragslösungen im ersten Ausbildungsjahr stattfinden, lohnt es sich für Unternehmen, diese Phase bewusst zu gestalten. Ein Start-Workshop kann dabei einen wichtigen Baustein bilden: Er schafft Orientierung, klärt gegenseitige Erwartungen und stärkt die Eigenverantwortung der neuen Auszubildenden.

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