Holger Weber
– Bereit für die Zukunft!

Ausbildungsimpuls #42

Gebt Lernen einen festen Platz im Ausbildungsalltag

Auszubildende lernen gemeinsam mit Unterstützung des Ausbilders

Immer mehr Unternehmen reservieren ihren Azubis ganz bewusst feste Lernzeit während der Arbeitswoche. Zum Beispiel zwei oder drei Stunden an einem festen Nachmittag. In dieser Zeit können die Azubis Stoff aus der Berufsschule nacharbeiten, sich auf Prüfungen vorbereiten, ihren Ausbildungsnachweis erledigen oder Themen vertiefen, bei denen sie noch Unterstützung brauchen.

Ich finde diesen Ansatz aus mehreren Gründen stark. Zum einen bekommt Lernen dadurch einen festen Platz und wird nicht immer auf „irgendwann später“ verschoben. Gerade Azubis, die sich mit Selbstorganisation noch schwertun, profitieren davon enorm. Und zum anderen ist Unterstützung direkt greifbar. Wenn eine Frage auftaucht, ist im besten Fall jemand da, der weiterhelfen kann.

Deshalb mein Impuls: Gebt Lernen in der Ausbildung bewusst Zeit und Raum. Nicht jeder Azubi wird diese Zeit gleich intensiv nutzen. Aber ein fester Termin kann helfen, Lernen zu strukturieren, Routinen aufzubauen und Schwierigkeiten frühzeitig sichtbar zu machen. Und ganz nebenbei signalisiert das Unternehmen damit auch: Lernen gehört zur Ausbildung – und nicht nur in die Freizeit.

Habt ihr für eure Azubis feste Lernzeiten eingeplant?

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Passende Angebote und weitere Inhalte

Themen wie diese greifen wir auch in unseren Ausbilderlehrgängen zur Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung und in unseren Workshops für Ausbildungsbeauftragte auf.
Weitere Fragen und Hintergründe finden Sie in der Ausbildungspraxis.

 
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