Ausbildungsimpuls #16
Generationen verbinden durch Reverse Mentoring.
In vielen Unternehmen treffen heute mehrere Generationen aufeinander. Erfahrene Mitarbeitende, seit Jahren im Betrieb, und junge Auszubildende, die gerade erst starten.
Unterschiedliche Perspektiven. Unterschiedliche Gewohnheiten. Und vor allem: unterschiedliche Wertvorstellungen. Das kann reiben. Muss es aber nicht. Denn genau darin liegt auch eine Chance.
Warum nicht einmal Reverse Mentoring ausprobieren, um die Generationen miteinander in Austausch zu bringen?
Also nicht nur: Der erfahrene Kollege erklärt dem Azubi die Arbeitswelt. Sondern auch umgekehrt: Erfahrene Mitarbeitende lernen etwas von Azubis. Zum Beispiel bei digitalen Tools, Social Media oder der Nutzung von KI.
Die einen bringen Erfahrung, Fachwissen und Unternehmenskenntnis mit. Die anderen einen frischen Blick, digitale Selbstverständlichkeit und Fragen, auf die man selbst vielleicht gar nicht mehr kommt.
Deshalb mein Impuls: Nutzt Reverse Mentoring bewusst in der Ausbildung. Lasst Azubis nicht nur Empfänger von Wissen sein. Gebt ihnen auch Räume, in denen sie ihre Erfahrungen einbringen können.
Das verbindet Generationen. Und es zeigt den Azubis: Ihr seid nicht nur hier, um zu lernen. Ihr könnt auch etwas beitragen.
Habt ihr schon Erfahrungen mit Reverse Mentoring gemacht?
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Passende Angebote und weitere Inhalte
Themen wie diese greifen wir auch in unseren Ausbilderlehrgängen zur Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung und in unseren Workshops für Ausbildungsbeauftragte auf.
Weitere Fragen und Hintergründe finden Sie in der Ausbildungspraxis.
