Holger Weber
- Bereit für die Zukunft!

Ausbildungsimpuls #10

Onboarding: Nicht zu viel auf einmal!

In ein paar Wochen beginnt das neue Ausbildungsjahr. Und viele Ausbildungsverantwortliche machen sich Gedanken:

  • Wie begrüßen wir die neuen Azubis?
  • Wie schaffen wir einen guten Start?
  • Wie zeigen wir: Schön, dass ihr da seid?

Also wird geplant. Begrüßungsveranstaltung. Kennenlernen. Team-Event. Workshop. Gemeinsames Essen. Ausflug. Azubi-Rallye. Vielleicht noch ein Abendprogramm.
Alles gut gemeint. Und vieles davon ist auch wirklich gut. Aber ich habe in der Praxis auch schon erlebt, dass es am Ende einfach zu viel war.

Die neuen Azubis hatten zwar einen tollen Empfang, waren aber nach der ersten oder zweiten Woche komplett platt. Viele Eindrücke, viele Menschen, viele Informationen, viele Erwartungen. Und irgendwann ist der Kopf voll.

Gerade am Anfang ist für neue Azubis ohnehin alles neu: der Betrieb, die Menschen, die Abläufe, die Berufsschule, die Erwartungen, die eigene Rolle. Wenn dann noch ein Programmpunkt den nächsten jagt, kippt die gute Idee schnell in Überforderung.
Deshalb mein Impuls: Prüft beim Onboarding nicht nur, was alles schön und sinnvoll wäre. Prüft auch, was wirklich jetzt sofort sein muss.

Nicht jeder Workshop. Nicht jedes Event. Nicht jede Aktion muss in die ersten Tage oder Wochen gepackt werden. Manches wirkt später sogar besser. Denn Ausbildung dauert nicht nur eine Onboarding-Woche. Es gibt auch danach noch genug Gelegenheiten für Workshops, Teamaktionen, Reflexion und Entwicklung.

Ein guter Start ist wichtig. Aber ein guter Start heißt nicht: alles auf einmal.
Wie gestaltet ihr das Onboarding mit den neuen Azubis?

zurück zur Übersicht


Passende Workshops zum Thema:


 
Instagram
LinkedIn